Viele Betriebe zahlen einen eigenen Preis für ihre höchste Leistung im Jahr. Das ist der Leistungspreis. Er ist Teil des Netzentgelts, also des Preises für die Nutzung des Stromnetzes. Das betrifft Betriebe, deren Zähler die Leistung in Viertelstunden misst. Maßgeblich ist meist die Viertelstunde mit dem höchsten Bezug aus dem Netz im ganzen Jahr.
Die Kurve ist ein Beispiel. Die gestrichelte Linie zeigt den Stromverbrauch eines Betriebs über einen Tag, in Viertelstunden. Eine solche Aufzeichnung heißt Lastgang. Mittags braucht der Betrieb kurz sehr viel Strom. Das ist die Lastspitze. In dieser Zeit gibt der Speicher Strom ab. Die grüne Linie zeigt, was dann noch aus dem Netz kommt. Diesen Wert misst der Zähler am Netzanschluss.
Mit dem Regler stellen Sie ein, um wie viel die Spitze sinken soll. Unter der Kurve sehen Sie, wie viel Strom der Speicher dafür abgeben muss und wie lange. Je tiefer die Spitze sinken soll, desto länger muss der Speicher Strom liefern. Dann braucht er mehr Kilowattstunden. Ein Speicher hat also zwei Größen. Die Leistung in Kilowatt (kW) bestimmt, wie weit er die Spitze senken kann. Der Speicherinhalt in Kilowattstunden (kWh) bestimmt, wie lange er das durchhält.
Den Strom für die Spitze lädt der Speicher zu ruhigen Zeiten aus dem Netz nach. Er senkt die höchste Leistung. Der Verbrauch sinkt dadurch nicht.
Die Kurve zeigt nur einen Tag. Für den Leistungspreis zählt die höchste Viertelstunde im ganzen Jahr. Deshalb prüfe ich das an Ihrem Lastgang über ein Jahr.
Ein Speicher im Betrieb braucht ein Messkonzept und muss beim Netzbetreiber angemeldet werden. Beides plane ich mit.